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schöne Schattenpflanzen und mehr
 

v.l.n.r.: oben Maya Kingsnake, Persian Red, Dewed Steel, Number Nine und unten: Moi Marlene, Sister Garned, Phantom, Tokyo Smog

Knospen als Vorboten der Blüten

Wenn Hosta-Pflanzen die ersten Blühstängel aus dem Blattwerk schieben, ahnt man nicht so recht, was sich aus ihnen entwickeln wird, besonders, wenn man die Sorten neu in der Kollektion hat. Gewiss, Vorinformation über die www.hostalibrary.org ist manchmal auch zielführend, aber manchmal auch nicht, denn die Philosophie ist dort nicht so ganz ersichtlich. Erst mit der Digitalfotografie und der problemlosen Übermittlung der Fotos werden zunehmend Bilder eingestellt, die die Blüten zeigen. Mehr kommt noch auf uns hostaholics zu, weil bei der Registrierung neuer Sorten bei der American Hosta Society (AHS) auch die Abgabe von aussagekräftigen (Detail-)Fotos Pflicht ist.
Aber Knospen? Die finden Sie nur im eigenen Garten - oder wie folgend hier auf unserer Webseite.

 

Namen wie oben

Auf der Internetseite www.hostalibrary.org finden Sie  schöne Bilder von Hosta-Blüten, etliche auch aus unserem Garten, meist am Ende der Bilderliste. In den nächsten Jahren kommen sicherlich viele neue Farben und Farbkombinationen dazu. Die Hosta-Blüte ist bei den Züchtern ganz hoch im Kurs: gelbe, rote und braune Farben, dann gesprenkelte Blüten oder welche mit vielen Linienzeichnungen.






Diese Blüte von H.'Ginko Craig' x 'Redback Tavern' weist sogar eine lila Narbe (Stigma) auf, selten zu sehen.


Die beiden folgenden Bilder zeigen Blüten mit jeweils 10 Blütenblättern und 10 Staubbeuteln und Theken (Antheren) - viel Glück beim Finden anderer Beispiele in Ihrer Hosta-Blüten-Welt!
H.'Purple Glory' oben und H.'Leading Lady' unten - die Ausbildungen kommen aber (leider) nicht jedes Jahr wieder...











In 2024 ist bei uns im Norden zu beobachten, dass trotz eigentlich optimaler Wetter-bedingungen kein übermäßiger Blütenflor an Hosta zu vermelden ist. Viele Sorten vertrösten uns - so scheint es - auf das nächste Jahr. Die Beobachtung bezieht sich auf die althergebrachten Sorten wie auch auf eigene Züchtungen aus den vergangenen Jahren. Ausnahmen bestätigen die Regel und lassen das Herz höher schlagen. Aber ein bißchen wenig ist das alles schon...
Wir denken nicht nur eigensüchtig an uns: die Insektenwelt nimmt von Jahr zu Jahr weiter ab; es fehlen Bienen und kleine Hummeln. Früher war es ein richtiger Wettlauf beim Bestäuben: kaum war das schützende Organzasäckchen von der Blüte entfernt, schon kam eine "dreiste" Hummel und wollte Nektar saugen - zur Zeit herrscht eine beängstigende Anzahl-Armut an den so wichtigen Bestäubern.